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Bikerwirt aus der Oberlausitz & Tourguide zwischen Osterzgebirge und Isergebirge

 

Die Oberlausitz ist meine Heimat, hier bin ich bis zur Deutschen Wiedervereinigung aufgewachsen und damals schon mit meiner Simson S51 Enduro, auf und neben der Straße unterwegs gewesen.

1991 habe ich durch meine Lehre als Koch, meine Heimat verlassen. Welch ein Glück für mich, denn dadurch lernte ich meine wunderbare Frau kennen. Nach unserer Lehre sind wir dann gemeinsam zwischen Nordsee und den Alpen auf beruflicher Wanderschaft gewesen. Bis wir 2006 in meine Heimat zurückkehrten und unser „Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde“ übernahmen.

Motorrad fahre ich seit nunmehr 24 Jahren. Da wir 6 unserer 16 Wanderjahre in der Schweiz, genauer gesagt im Wallis gelebt haben, war meine „Hausstrecke“ der Grimsel - Furka – Gotthard – Nufener. Aber genauso gerne sind wir über den Simplon-Pass an den Lago Maggiore auf ein Gelati gefahren.

Die Vorbesitzer unseres „Erbgerichts“ waren ebenfalls Biker und haben sich eine eigene Motorradgarage gebaut, also was lag da näher als sich auf das Thema Motorrad-Tourismus zu spezialisieren.

Dabei stand am Anfang das „betreute“ Fahren gar nicht in unserer Agenda. Dazu sind wir gekommen, als uns bei einer Leserreise der Veranstalter im Stich lies und ich mit meinen Kumpels „mal schnell“ 5 geführte Touren organisieren mussten. Von da an war es mein Thema und ich hatte das Glück, auch durch die Rückendeckung meiner geliebten Frau Nadine, mein Hobby zum Beruf zu machen.

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Mittlerweile sind es jährlich gut 10.000 bis 12.000 geführte Tourkilometer. Besonders gern bin ich dabei auf den kleinen Sträßchen in unserem Nachbarland der Tschechei unterwegs. Mir macht es wahnsinnig viel Spaß unseren Gästen meine Heimat zu zeigen. Aber auch die vielen kleinen, kurvenreichen Strecken im Osterzgebirge oder bis hin zur Schneekoppe, ganz im Osten. Gern gebe ich bei diesen Touren mein Wissen weiter, wobei ich es da genau wie beim Skifahren halte – „Bleib auf meiner Linie!“

 

Privat, wenn die Zeit reicht, bin ich gern mit meinen Freunden von den „GS-Sachsen“ unterwegs. Super finde ich, dass genau wie mein Vater mich infiziert hat, ich nun meinen Sohn Max infiziert habe und er gern mal auf einer Sonntäglichen Runde hintendrauf mit dabei ist.

Da wir auch eine „Tourenfahrer-Haus“ sind meine persönlichen Touren-Highlights, das 2 mal im Jahr stattfindende Tourenfahrer-Hotelierstreffen. Dort lerne ich dann nicht nur neue Regionen, sondern auch neue Hotels und Gleichgesinnte kennen.

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